Plastikmüll – eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Wer aktiv darüber nachdenkt, wie oft Plastik in unserem Alltag zur Verwendung kommt, wird geschockt sein. Schnell wird uns der tägliche Coffee-to-go-Becher einfallen, den wir uns morgens beim Bäcker ums Eck holen. Mittags soll’s ein knackiger Fertigsalat vom Supermarkt sein? – auch in der Plastikschüssel mit Kunststoff-Gabel. Dazu schnappen wir uns ein erfrischendes Getränk in der PET-Flasche.

Plastik ist ÜBERALL

Da wir bei dieser Gelegenheit vielleicht gleich fürs Abendessen einkaufen, schnappen wir uns an der Kasse ein Plastiksackerl, damit wir die Sachen bequem nach Hause tragen können. Unfassbar, welche Mengen Müll dabei täglich entstehen. Unser Ökosystem wird dabei enorm belastet. Plastik braucht Jahrhunderte, um sich abzubauen. Währenddessen verschmutzt es unsere Landschaften und Meere. Zudem landen Plastikpartikel in unserer Nahrungskette. STOPP! Mit diesen Tipps reduzieren wir Plastikberge effektiv:

  • Trendige Thermobecher und Trinkflaschen benutzen

Viele glauben, dass Coffee-to-go-Becher aus recycelbarer Pappe sind. Leider beinhalten diese aber eine Plastikschicht, um nicht auszulaufen und das Getränk warmzuhalten. Wer aber möchte morgens schon auf seine köstliche Tasse Muntermacher verzichten? Hier gibt’s die Lösung – in vielen Coffeeshops, Bäckereien etc. ist es bereits gängig, sich seinen mitgebrachten Kaffeebecher befüllen zu lassen. Die trendigen Thermobecher laufen nicht aus und passen zudem perfekt in die Handtasche. Außerdem ist der Kaffee oft sogar billiger, wenn man sein eigenes Gefäß befüllen lässt.
Und das bereits erwähnte Erfrischungsgetränk fürs Mittagessen und zwischendurch kann man sich zu Hause abfüllen – in der wiederverwendbaren Wasserflasche – am besten aus Glas: Hygienisch und stylisch 😉 Und weil wir schon bei GLAS sind. Ab zu Tipp Nummer 2.

Thermobecher statt Coffee to go: Plastik Müll vermeiden

  • Gesunde Fertiggerichte im Einwegglas

Wer sich mittags schnell eine Mahlzeit aus dem Supermarkt holt, kann Plastikmüll meist nicht vollständig vermeiden. Und auch mit der gewünschten hochwertigen Kost schaut es oft nicht so gut aus. Vorkochen ist zu viel Arbeit? Wie wären da beispielsweise die vielfältigen Mikrowellen Gerichte von Paulina B.? Ob herzhafte Hausmannskost, vegane Speisen oder süße Desserts – die gesunden, leckeren Mahlzeiten im Einwegglas können einfach erwärmt werden und halten sich tiefgekühlt sogar 1 Jahr – ganz ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder Stabilisatoren. Das Glas sorgt zudem für puren Geschmack und Recycling zu 100 %.

  • Stofftaschen einpacken

Wer immer eine Stofftasche mit hat, vermeidet unnötigen Plastikmüll konsequent. Am besten auch das Auto, das Motorrad etc. mit den praktischen Tragehilfsmitteln bestücken.

Plastik vermeiden im Alltag

  • Hingeschaut im Supermarkt

Generell gilt – die Konsument*innen bestimmen, was produziert wird. Immer mehr Supermärkte bieten im Obst- und Gemüseregal wiederverwendbare Stoffnetze an, in die man Gurke, Paprika etc. einzeln geben kann. Zudem sollten wir aktiv darauf schauen, was wir kaufen: Müssen es die einzeln verpackten Minischokoladen in der Zusatzverpackung sein oder reicht eine große Schokolade in einer Verpackungsschicht? Wie wäre es mit der einzelnen Gurken, statt Minigurken in einer Plastikschale und Folie? Nicht immer, aber oft, werden bereits plastikfreie Alternativen angeboten. Sogar an der Wursttheke / Metzger kann man bereits Behältnisse selbst mitnehmen.
Manche Städte verfügen über „verpackungsfreie Supermärkte“, in denen man sogar Duschgel, Shampoo & Co. selbst abfüllen kann.

  • Unsichtbare Gefahr Mikroplastik

Unser letzter Tipp um Plastik im Alltag zu vermeiden: Auch in vielen unserer Kosmetikprodukten steckt tatsächlich Plastik. Wenn man also anstatt des Duschgels nicht zum Seifenstück greifen möchte, sollte man zumindest die Inhaltsstoffe auf der Rückseite beachten. Sind Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephthalat (PET) darunter, ist das gefährliche Mikroplastik enthalten, das im Organismus landet und so eine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Dann besser zu anderen Hygieneartikeln greifen.

  • Upcycling

Alle oben genannten Tipps sind toll. Aber noch besser ist es, Behältnisse, die man bereits besitzt zu recyclen. Paulina B. Gläser können vielfältig wieder verwendet werden als Vorratsbehältnisse oder zum Basteln und Anpflanzen. Mehr Tipps, folgen nächste Woche im Blog.